Wettlauf gegen die Zeit

Innsbrucks Ampeln erfordern Schnelligkeit: Die Grünphasen im TT-Check

Die kurzen Grünphasen erzeugen u. a. bei Menschen mit Einschränkungen oft Stress.
© Axel Springer

In nur fünf Sekunden die Straße zu queren, ist auch für schnelle Geher „sportlich“. Die Grünphasen sind zu kurz, kritisiert der VCÖ. Die Stadt Innsbruck verweist auf die zusätzliche Schutzzeit. Die TT hat sich sieben Übergänge angeschaut.

Auf die Plätze, fertig, los – und die Ampel schaltet auf Grün. Das Startsignal kennen vor allem Sportler von Wettkämpfen. Das Kommando passt aber auch zu manchen Fußgängerübergängen der Innsbrucker Innenstadt. Sobald das grüne Männchen erleuchtet, beginnt für viele Fußgänger der Wettlauf mit der Zeit. Denn oft bleiben nur wenige Sekunden, bis wieder das rote Licht angeht, wie ein Test der TT (siehe Bildergalerie weiter unten) zeigt.

„Die Ampelschaltungen sind viel zu kurz ausgelegt. Hierbei handelt es sich um ein österreichweites Problem“, ist für Christian Gratzer von der Mobilitätsorganisation VCÖ klar. Das Tempo sei für gesunde Erwachsene ausgelegt, nicht aber für Kinder, ältere Personen sowie Menschen mit Beeinträchtigung. Das zeigte sich auch beim Lokalaugenschein – diese Gruppen waren oft sichtlich gestresst.

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