Gut zu wissen: Was Heuschnupfen-Allergiker gegen Symptome tun können
Heuschnupfen-Geplagte müssen im Juni stark sein. Gräserpollen erleben gerade ihre Hochblüte. Was man gegen juckende Augen und triefende Nasen tun kann, verrät eine Spezialistin.
Innsbruck –Emilia ist fast neun, liebt Kuscheltiere, Sport und bekommt jedes Jahr pünktlich im Frühling rote Augen wie ein weißes Kaninchen. Außerdem juckt es in der Nase und kitzelt im Gaumen. Tagsüber fühlt sich die Volksschülerin oft wie gerädert, als wäre sie krank. Emilia leidet genau wie viele andere Tiroler an einer Gräserpollen-Allergie. Nach einem verregneten Mai, der Pflanzen sprießen ließ, empfinden Heuschnupfen-Patienten die derzeitige Lage als besonders intensiv. Cornelia Gattringer, Leitende Oberärztin an der Uniklinik Innsbruck für Dermatologie und Allergologie, beantwortet wichtige Fragen.
1. Sind Gräserpollen heuer aggressiver?