Felsenfest war einmal

Bergsturz bei Galtür: „Jetzt ist alles weg. Das Kreuz, der Gipfel, die ganze Flanke“

Am Sonntagnachmittag brachen vom Fluchthorn im Silvrettagebiet mehr als 100.000 Kubikmeter Material ab. Die Mure (rechts) war mehr als zwei Kilometer lang.
© Land Tirol, zeitungsfoto.at/Riccardo Mizio

Tausende Tonnen Gestein brachen am Sonntag vom Fluchthorn ab. Grund dafür war tauender Permafrost. Solche Ereignisse werden aufgrund des Klimawandels häufiger. Und damit zur großen Gefahr für Alpinisten.

Galtür, Innsbruck – Dort, wo heute nichts mehr ist, stand Michael Larcher noch im vergangenen Jahr. Während der Karwoche führte er eine Gruppe von Alpinisten zum Südgipfel des Fluchthorns, bestaunte das Kreuz, genoss den Ausblick ins darunterliegende Jamtal.