Gouverneur: Tote bei Raketeneinschlag in Wohnhaus in Südostukraine
Luftalarm wurde in mehreren anderen Regionen der Ukraine ausgerufen. Unterdessen zeigten sich die USA besorgt über nordkoreanische Waffenlieferungen an Moskau.
Kiew – Bei russischen Angriffen auf die Ukraine ist offiziellen Angaben zufolge unter anderem ein Wohnhaus in der südöstlichen Großstadt Krywyj Rih getroffen worden.„Es gibt Tote und Verwundete", schrieb der Militärgouverneur des Gebiets Dnipropetrowsk, Serhij Lyssak, Dienstagfrüh auf Telegram. Zuvor hatte der Chef der örtlichen Militärverwaltung, Olexander Wilkul, von einem Einschlag in einem fünfstöckigen Gebäude berichtet und geschrieben, es seien Menschen unter den Trümmern.
Luftalarm wurde auch in mehreren anderen Regionen der Ukraine ausgerufen. Die Russen hätten erneut Marschflugkörper abgefeuert, auch auf die Hauptstadt Kiew, hieß es von den dortigen Behörden. Dort habe die eigene Luftabwehr aber alle feindlichen Flugobjekte abgeschossen. Aus der östlichen Stadt Charkiw gab es Berichte über Drohnenangriffe.
Die USA äußerten unterdessen Besorgnis über mögliche Waffenlieferungen Nordkoreas an Russland. Trotz gegenteiliger Aussagen der Regierung in Pjöngjang habe Nordkorea im November 2022 eine Waffenlieferung einschließlich Infanterieraketen und Raketen an die Söldnertruppe Wagner geliefert, so ein Sprecher des US-Außenministeriums.„Wir sind besorgt, dass die DVRK plant, weitere militärische Ausrüstung an Russland zu liefern." Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) ist der offizielle Name Nordkoreas.
Im März hatten die USA erklärt, Russland versuche im Austausch gegen Nahrungsmittelhilfe zusätzliche Waffen von Nordkorea zu erhalten. Sie verhängten Sanktionen gegen eine Person, die versucht haben soll, nordkoreanische Waffen an Russland zu vermitteln. Nordkorea strebt engere Beziehungen zum Kreml an und verteidigt Russlands Einmarsch in der Ukraine. (APA/dpa/Reuters)
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