Nach Corona-Infektion

Dauerhaft erschöpft: Junge Tirolerin leidet an Fatigue-Syndrom

Nichts geht mehr: Fatigue-Patienten fühlen sich physisch und mental ausgelaugt und weniger leistungsfähig als früher.
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Die Tirolerin Jennifer erkrankte nach einer Corona-Infektion am Fatigue-Syndrom. Die 24-Jährige erzählt von der monatelangen Müdigkeit, die ihr alle Kräfte raubte.

Innsbruck – Die Pandemie ist für viele Menschen gedanklich bereits in den Hintergrund gerückt. Jennifer aus dem Oberland kämpft hingegen immer noch mit den Spätfolgen einer Corona-Infektion. Die 24-Jährige erkrankte vor einem Jahr an Long Covid und litt an einer chronischen Form der Erschöpfung, dem Fatigue-Syndrom.

„Letztes Jahr habe ich es kaum die Treppe raufgeschafft. Ich glaubte, ich werde ohnmächtig, und musste mich im zweiten Stock hinlegen“, schildert die Tirolerin. Zum Glück geht es mittlerweile bergauf. „Ich bemerke Fortschritte, arbeite 30 Stunden pro Woche und auch körperliche Aktivitäten wie kleine Wanderungen sind wieder möglich“, erzählt Jennifer. Doch eine gewisse Sorge bleibt. Die letzten zwölf Monate waren einfach zu hart.