Sport und Gastfreundschaft

Radfahren, Wandern und Kulinarik: Imster Touristiker spielen ihre Stärken aus

Michael Peintner, Bernd Kiechl, Madeleine Sauser und Martin Winkler (v. l.) wollen für frischen Wind in Imst sorgen.
© Parth

Imst – Die geschäftsführenden Akteure von Tourismusverband und Stadtmarketing in Imst sowie deren Team sind sehr darum bemüht, dass wieder Ruhe einkehrt. Gemeint ist politische Ruhe nach dem Megawirbel rund um die Causa des Neubaus der Imster Bergbahnen, welche letztlich den Rückzug von Verbandsobmann Hannes Staggl erzwungen hatte. Auch war der Abgang von Stadtmarketing-Leiterin Tatjana Stimmler ebenso politischen Querelen geschuldet.

Nun haben TVB-Obmann Paul Auderer und TVB-Geschäftsführer Bernd Kiechl sowie Marketingleiter Michael Peintner den Imst Tourismus in das angestrebte ruhigere Fahrwasser geführt. Mit dem Rad- und Wandertourismus plus Gastfreundschaft und Kulinarik spielt Imst Tourismus im Sommer seine Stärken aus. Quasi als Tätigkeitsnachweis für die Outdoor-Kompetenz stehen Events wie die „Raft Battle“, der Raftingsaisonstart zusammen mit der Area47 und Ötztal Tourismus. Oder auch der bereits siebente Imster Radmarathon mit heuer 1000 Teilnehmern. Als besonderes „Zuckerl“ für Kulinarik- und Naturliebhaber gibt es diesen Sonntag „Genuss hoch 3“. Drei Hütten laden in Hoch-Imst zum Verkosten diverser Köstlichkeiten. Mit dem „Schmankerlpass“ um 25 Euro kann man sich durch 18 Genussstationen probieren.

Noch einiges zu tun gibt es beim Imster Stadtmarketing. Madeleine Sauser hat noch viele Gespräche zu führen, muss die Social-Media-Kanäle neu bespielen und sich mit den lokalen Playern in der Stadt über ein Konzept einigen. Ein klares Bekenntnis zu einer möglichen Fußgängerzone legt indes Imst-Tourismus-Geschäftsführer Bernd Kiechl ab. Um das Engagement von Imst Tourismus für die Innenstadt zu untermauern, bestätigt Kiechl die bereits weit gediehenen Gespräche, die Gästeinformation ins Würtenbergerhaus zu verlegen. Der Altbestand des zentralen Gebäudes mitten in der Kramergasse würde revitalisiert werden. „Wir wollen das als Statement verstanden wissen“, so Kiechl.