Diskussion aus Fügen

Wasserstoffzug elektrisiert das Zillertal: Das TT-Forum zum Nachsehen

Im FeuerWerk bei Binderholz in Fügen wurde über die Zukunft der Zillertalbahn diskutiert. Es ging um die geplante Umrüstung auf Wasserstoff bzw. eine Elektrifizierung.

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„Zillertalbahn mit Wasserstoff: Zukunftsmodell oder teurer Flop?“: Am Montag wurde beim TT-Forum im FeuerWerk bei Binderholz in Fügen darüber diskutiert. Schließlich steht in den nächsten Monaten eine richtungsweisende Entscheidung der Tiroler Landesregierung an. Klar ist, dass die Zillertalbahn auf die Ökoschiene muss und damit rund 800.000 Liter Diesel im Jahr einsparen soll. Denn augenblicklich wird die Bahn mit Diesel angetrieben. Bereits seit 2016 bekennt man sich zur „Wasserstoffregion Zillertal“, das Herzstück dafür wäre die Umrüstung auf den umweltfreundlichen Wasserstoff.

Wie immer geht es dabei um die Kosten und die Risken der neuen Antriebstechnologie. In den vergangenen Monaten wurden die Zweifel immer größer und deshalb über Alternativen nachgedacht. Auch eine Elektrifizierung der 32 Kilometer langen Strecke steht im Raum. Die Mehrkosten für Wasserstoff werden auf 30 Jahre gerechnet in einer Bandbreite von 80 bis 180 Millionen Euro beziffert, wobei die Tourismusverbände im Zillertal die Mehrkosten übernehmen würden. Dafür wurde die Ortstaxe erhöht.

Das Podium beim TT-Forum war mit den Verantwortlichen der Zillertalbahn und der Politik besetzt:

  • Der Vorstand der Zillertalbahn Helmut Schreiner,
  • der Aufsichtsratsvorsitzende der Bahn und Nationalratsabgeordnete Franz Hörl,
  • Verkehrslandesrat René Zumtobel sowie
  • Universitätsassistent Peter Brandl, Experte für den öffentlichen Personennahverkehr und Dekarbonisierung.

Moderiert wurde das TT-Forum von Peter Nindler.

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