Angreifer hatte Termin
Tiroler AMS-Chefin nach Attacke: „Security hätte nichts geholfen“
Das Ämterhaus in Lienz bleibt auch nach der Messer-Attacke frei zugänglich – zumindest vorerst.
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Der Messer-Angreifer von Lienz war ein Kunde mit Termin, sagt Tirols AMS-Leiterin Sabine Platzer-Werlberger. Gegen ihn wird nun wegen versuchten Mordes ermittelt.
Lienz, Innsbruck – Der Schock sitzt tief: Am Dienstag Vormittag hatte ein Mann mit einem Messer eine Mitarbeiterin des AMS Lienz bedroht. Sie konnte sich aus dem Raum retten. Als die Polizei eintraf und den 37-Jährigen aufforderte, das Messer wegzulegen, eskalierte die Lage: Der Mann ging – trotz einer Ladung Pfefferspray – mit seiner Waffe auf einen Beamten los und stach ihn in den Oberarm. Ein anderer Polizist feuerte daraufhin einen Schuss ab und traf den Angreifer an der Hüfte.