Bablers neues Team: Breiteneder und Seltenheim über das SPÖ-Comeback
Seit Mitte Juni sind Sandra Breiteneder und Klaus Seltenheim in der Bundesgeschäftsführung der SPÖ. Im Interview mit der TT sprechen sie über ihr Jobverständnis und „unsere Leute“.
Sie beide sind seit 13. Juni Bundesgeschäftsführer der SPÖ. Warum hat man von Ihnen beiden öffentlich noch kaum etwas gehört?
Sandra Breiteneder: Unsere Rolle ist sehr klar - das Comeback der Sozialdemokratie vorzubereiten. Daran arbeiten wir. Und wir haben einen sehr präsenten Bundesparteivorsitzenden, der unterwegs ist. Unsere Rolle ist im Hintergrund.
Wie ist die Aufgabenteilung zwischen Ihnen beiden?
Klaus Seltenheim: Wir haben in der Organisation für das Comeback der Sozialdemokratie und der Integration der neuen Mitglieder und der Ansprache von neuen Mitgliedern eine Fülle von Aufgaben. Meine Rolle ist da verstärkt der bürokratische Teil, also alles, was auch mit der klassischen Geschäftsführung – Personal und Finanzen- zu tun hat. Es geht auch um die Organisation von Parteitagen. Sandra stellt die Kampagnen und Touren, etwa jene, die wir jetzt im Sommer haben, auf die Beine. Sie hat für Andreas Babler auch schon die Kampagne im Wahlkampf innerhalb der SPÖ gemacht.
Ist einer von Ihnen das Sprachrohr nach außen?
Breiteneder: Wir werden das beide machen.
Warum gibt es jetzt zwei Geschäftsführer? Christian Deutsch war ja allein unterwegs.
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