Spendenwerber auf der Straße

Warten, dass die Euros sprudeln: Das Geschäftsmodell Fundraiser geht auf

An gut frequentierten Plätzen im ganzen Land warten Fundraiser auf spendenwillige Passanten.
© Böhm

Im Auftrag professioneller Agenturen stehen Straßen-Fundraiser an Bahnhöfen und Fußgängerzonen, um Spenden zu lukrieren. Das Geschäftsmodell funktioniert offenbar.

Innsbruck – Auf dem Weg zum Bahnhof. Mit Checkerblick visiert ein junger Mann im orangen T-Shirt Passanten schon aus der Ferne an, um sie kurz später mit „Auf dich habe ich gewartet“ anzusprechen. Doch weil Busse und Züge definitiv nicht auf einzelne Fahrgäste warten, winken an diesem Montagnachmittag viele Pendler ab.

Unzählige Fundraiser in bunten Leiberln von Kinder-, Tier- und Umweltschutzorganisatione fluten die Städte. Es sind überwiegend Ferialjobber, die an gut frequentierten Plätzen stehen, im prasselnden Regen ebenso wie bei brütender Hitze. Immer gut drauf, immer motiviert.

Verwandte Themen