Tirol radelt

Die strammsten Wadeln hat der Kössener Bürgermeister

BM Reinhold Flörl aus Kössen bekommt von David Mittelholz (Klimabündnis Tirol; l.), die goldene Fahrradklingel überreicht.
© Klimabündnis Tirol

Innsbruck – 140 Tiroler Gemeinden sind bei der Klimaschutzinitiative „Tirol radelt“ von Klimabündnis und Land Tirol mit dabei und motivieren ihre Bürgerinnen und Bürger zum Mitradeln. Ziel ist, den Menschen das Fahrrad als Alternative zum Auto schmackhaft zu machen – vor allem auf Kurzstrecken. „Wer wäre da ein besseres Vorbild als der Bürgermeister oder die Bürgermeisterin selbst“, meint David Mittelholz von Klimabündnis Tirol und freut sich, dass auch heuer wieder viele Gemeindeoberhäupter mit gutem Beispiel vorangehen – und zwar bei der Bürgermeister:innen-Radlchallenge. Die Spielregeln sind einfach: Alle Tiroler Bürgermeister:innen und ihre Stellvertreter:innen waren aufgerufen, sich auf tirol.radelt.at anzumelden und für ihre Heimatgemeinde in die Pedale zu treten. Die geradelten Tage vom 1. bis zum 30. Juni wurden festgehalten und ausgewertet.

Am Ende hatte der Kössener Bürgermeister Reinhold Flörl mit 30 Radtagen die Nase vorne. Mit nur einem Tag Rückstand landete Bürgermeisterin Lydia Unterluggauer aus der Gemeinde Tristach auf Platz zwei, gefolgt vom Strasser Bürgermeister Karl Eberharter, der an 17 Tagen im Juni auf dem Fahrrad unterwegs war. Der Gewinner freut sich über den Wanderpokal von „Tirol radelt“, die goldene Fahrradklingel. „Ich radle sehr viel, weil unsere Familie ohne Zweitauto auskommen möchte. Ich glaube, die Leute bekommen mit, dass ich viel mit dem Fahrrad unterwegs bin. So kann ich vielleicht auch andere zum Umsteigen motivieren“, so der Gewinner.

Die Initiative „Tirol radelt“ läuft noch bis Ende September. Gefragt sind dabei keine Spitzenleistungen, sondern der Spaß am Radeln: Ab 100 Kilometer haben alle die Chance auf einen Preis. (TT)