Diesjähriger Hannah-Arendt-Preis geht an Masha Gessen
Bremen – Der heurige Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken geht an Masha Gessen. Gessen wird als eine der mutigsten Chronistinnen der Zeit gewürdigt, so die Jury. Gessens Bücher, Essays und Präsenz öffneten neue Sichtweisen, die hälfen, eine Welt im beschleunigten Wandel zu verstehen. Gessen, 1967 in Moskau geboren, schreibt über politische Strömungen und Konflikte in der US- und in der russischen Gesellschaft.
Der Hannah-Arendt-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Benannt ist die Auszeichnung nach der Totalitarismus-Forscherin Hannah Arendt (1906-1975). Der Preis soll Menschen ehren, die in der Tradition Arendts zu öffentlichem politischen Denken und Handeln beitragen. Über die Vergabe entscheidet den Angaben nach eine unabhängige, internationale Jury. Vergeben wird der Preis von einem Trägerverein, der Bremer Regierung und den Heinrich-Böll-Stiftungen in Berlin und Bremen. (APA/dpa)
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