Nach mehr als 100 Tagen

Hollywoodstreik: Drehbuchautoren und Studios wollen weiter verhandeln

Writers Guild of America (WGA) und Schauspielgewerkschaft SAG-AFTRA streiken.
© CHRIS DELMAS

Los Angeles – Über 100 Tage dauert der Streik der US-Drehbuchautoren an, nun geht es zurück an den Verhandlungstisch. Für Freitag sei ein Treffen zwischen Vertretern der Writers Guild of America (WGA) mit Vertretern der Film- und Fernsehproduzenten (Alliance of Motion Picture and Television Producers/AMPTP) geplant, teilte die WGA am Donnerstag ihren Mitgliedern mit. Sie wollten einen "fairen Deal" für die Autoren aushandeln, hieß es in der Mitteilung.

Die mehr als 11.000 gewerkschaftlich organisierten Drehbuchautoren streiken in den USA seit Anfang Mai. Am vorigen Freitag hatte sich eine Delegation der Writers Guild erstmals seit Beginn des Ausstands mit den Verhandlungsführern der Studios und Streaming-Anbieter getroffen, um über einen möglichen Fahrplan für weitere Verhandlungen zu sprechen. Die Fronten scheinen weiterhin verhärtet, Anzeichen für ein baldiges Streikende gab es zunächst nicht.

Hollywood nahezu lahmgelegt

Seit Mitte Juli streiken zudem auch noch Zehntausende Mitglieder der Schauspielgewerkschaft SAG-AFTRA. Der Doppelstreik legt Hollywood nahezu lahm. An vielen Filmen und Serien wird derzeit nicht weitergearbeitet, Stars werben auch nicht für schon abgedrehte Filme.

Die Schauspieler und Autoren fordern unter anderem Gehaltserhöhungen und eine Regelung für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. (APA/dpa)

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