Zweier-Seilschaft saß am Großglockner fest: Von Hubschrauber geborgen
Kals am Großglockner – Die geplante Hochtour am Großglockner endete für eine Zweierseilschaft am Freitag mit einem Notruf. Eine 38-jährige Ungarin kletterte mit einem 47-Jährigen Ungarn über den Stüdlgrat im dritten Schwierigkeitsgrad, als sie auf 3500 Metern Seehöhe nicht mehr weiterkamen.
Schnee und schlechte Witterungsverhältnisse hätten den beiden einen Strich durch ihre Tourenplanung gemacht, hieß auf Nachfrage bei der Polizei Lienz. Nach einem missglückten Abseilversuch hätten die beiden beschlossen, einen Notruf abzusetzen.
Gegen 17.30 Uhr informierten sie die Bergrettung, kurz nach 19 Uhr wurden die Alpinisten vom Polizeihubschrauber mittels Tau geborgen. Unverletzt konnten die beiden bei der Stüdlhütte wieder abgesetzt werden. (TT.com)
Einsatz wurde verrechnet