Kommt auf Programm an: Babler lenkt ein beim ÖVP-Koalitions-Nein
Wien – Nachdem es zuletzt parteiintern Kritik über Festlegungen des neuen SPÖ-Vorsitzenden gab, lenkte nun Andreas Babler bei einzelnen Punkten ein. Dies betrifft unter anderem auch seine Ansage, mit der ÖVP nach der Nationalratswahl keinen Koalitionspakt schließen zu wollen. Aus dem kategorischen Nein wurde jetzt: „Mit dieser ÖVP jetzt nicht“, aber er glaube, es würden sich in der Volkspartei wieder „vernünftigere Kräfte durchsetzen“, sagte Babler gegenüber Ö1.
Es komme auf das Programm an, „ich bin mit allen verhandlungsbereit, bis auf die FPÖ“. Zuversichtlich zeigte er sich einmal mehr für die geplante Statutenreform. Ebenfalls SPÖ-intern umstritten ist, dass sich Babler für Tempo 100 auf der Autobahn ausgesprochen hatte. Er habe dazu kein Programm, relativierte Babler nun, sondern habe eine Frage beantwortet, „ob ich Tempo 100 für gescheit finde“. Nicht abrücken möchte Babler trotz kritischer roter Stimmen von seiner Forderung nach einer 32-Stunden-Woche. Er geht von einer Umsetzung in acht bis neun Jahren aus. (TT)
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