Neue Studie

Teures Wohnen in Tirol: „Bei den Mieten droht uns eine Zweiklassen-Gesellschaft“

Die Wohnbauförderung sank laut Studie zwischen 2010 und 2020 von drei auf zwei Milliarden Euro.
© Falk

Der Mietpreisdeckel greift bei freien Mieten nicht und verschärft die prekäre Lage am Wohnungsmarkt, so das Ergebnis einer neuen Studie.

Innsbruck – Wohnen in Tirol ist in den letzten Jahren extrem teuer geworden. Während die Regierung nun mit einem so genannten Mietpreisdeckel für alle Wohnungen, die unter das Mietrechtsgesetz (MRG) fallen, reagiert hat, bleiben alle anderen außen vor. Und das sind in Tirol rund 65.000 Mieter, die laut Mietervereinigung (MVÖ) im Vergleich mit 2022 um bis zu 17 Prozent höhere Mieten stemmen müssen. Noch gibt es keine konkreten Zahlen für 2023.