Neuer Ort der Begegnung: Innsbrucker „Plattform Asyl“ erhält Büros in Mentlgasse
Die Innsbrucker Rechtsberatung „Plattform Asyl“ hat für vielfältige Arbeit im Fluchtbereich erstmals eigene Räume. Der Verein vermittelt unter anderem Patenschaften für Kinder und Jugendliche aus geflüchteten Familien.
Innsbruck – Begonnen hat alles 2011 mit der „Plattform Rechtsberatung“, 2017 folgten ein neuer Name und eine neue Ausrichtung: Seither leistet der Innsbrucker Verein „Plattform Asyl“ unermüdlich Bewusstseins- und Sensibilisierungsarbeit zu den brisanten Themen Flucht, Asyl und Menschenrechte.
Ein Schwerpunkt der Arbeit sind – mittlerweile tirolweite – Workshops an Schulen, mit denen Kinder und Jugendliche möglichst niederschwellig an die komplexe Materie Flucht und Asyl, aber auch an Probleme wie Rassismus herangeführt werden sollen. Mit dem kostenlosen Angebot habe man bislang bei rund 200 Terminen etwa 4000 junge Menschen erreicht, bilanziert Esther Röthlingshöfer, die bei der „Plattform Asyl“ die Geschäftsleitung innehat.