Gegen Finanzspritze

GemNova-Pleite: Gemeinden lehnen einen höheren Mitgliedsbeitrag zur Rettung ab

Start mit Hindernissen statt roter Teppich. Die Videokonferenz brach am Donnerstagzusammen, Karl-Josef Schubert sieht sich mit Kritik konfrontiert.
© Angela Dähling

FPÖ, Grüne und NEOS kritisieren die Rolle von Neo-Präsident Schubert im früheren GemNova-Ausschuss. Zudem entstand eine Debatte über den Vizepräsident Thomas Öfner.

Innsbruck – Mit Silz lehnt die erste Gemeinde einen höheren Mitgliedsbeitrag zur finanziellen Rettung des Gemeindeverbands ab. Politisch wird die Neuaufstellung im Verband heftig kritisiert. FPÖ, Grüne und NEOS werfen dem designierten Präsidenten Karl-Josef Schubert vor, er habe die Misere der in Konkurs gegangenen GemNova mitzuverantworten, weil er selbst im Lenkungsauschuss der Gemeindeverbandsfirma vertreten gewesen sei.

In einer Videokonferenz mit den BürgermeisterInnen sowie Gemeindemandataren sollte am Donnerstag Nachmittag eigentlich die Einheit im Gemeindeverband beschworen werden. Denn am Mittwoch hat der Vorstand den Vomper Bürgermeister Karl-Josef Schubert einstimmig als Nachfolger für Ernst Schöpf vorgeschlagen. Gewählt wird er am Gemeindetag am 19. September in Zirl. Doch es gab massive Leitungsprobleme, die Videokonferenz musste deshalb verschoben werden. Aber die Zeit drängt.

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