Mit Kopfsteinpflaster versehen

„Barrierefreiheit verbessert“: Gemeinde Neustift weist Kritik rund um Kirchen-Rampe zurück

Diese Rampe erschließt die neue Aufbahrungskapelle von Osten her – barrierefrei, wie betont wird. Doch es regt sich auch Kritik.
© Michael Domanig

Die neu gebaute Rampe zur Aufbahrungskapelle in Neustift wird nicht von allen als barrierefrei gesehen. Die Gemeinde Neustift und Architekt weisen die Kritik zurück. Man könne aber „an kleinen Schrauben sicher noch drehen.“

Neustift – „Wir sind nicht, wir werden behindert“, sagt Reinhard Kessler, der für seine Mobilität auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Beispiele fehlender Barrierefreiheit sieht er auch in seiner Heimatgemeinde Neustift – er nennt „den Widumsplatz mit einer Pflasterung, die alle, nicht nur Rollstuhlfahrer, behindert, Gehsteigkanten aus Pflastersteinen, die fast unüberwindbar sind, und als besonderes Highlight eine neu erbaute, mit Kopfsteinpflaster belegte Rampe“ zur neuen Aufbahrungskapelle, die heuer eröffnet wurde.

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