Reiseverhalten ändert sich

Fjord statt Adria: Hitzewellen machen kühlere Regionen für Urlauber attraktiver

Der Trend für den Sommerurlaub geht immer stärker Richtung kühlerer Regionen. Norwegen, Kanada und Island verzeichnen klare Zuwächse.
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Wetterextreme machen „coole“ Reiseziele anziehender. Ruefa will Entzerrung der Hauptreisezeit. Preise für Urlaub steigen langsamer.

Wien – Sonne, Strand und Meer stehen zwar weiterhin ganz oben auf der Liste der Urlaubsmotive der Österreicherinnen und Österreicher. Allerdings verändern die häufiger werdenden Wetterextreme zunehmend das Reiseverhalten der Menschen. Das zeigt sich bereits im aktuellen Buchungsverhalten.

Die Hitzewellen in Süd-, aber auch Mitteleuropa machten im heurigen Sommer kühlere Destinationen deutlich anziehender. „Die Lust auf den ‚coolen‘ Sommerurlaub steigt“, sagte Ruefa-Vorständin Helga Freund bei der Präsentation der Sommertrends im heurigen Tourismusjahr in Wien. So hätten die Buchungen bei Ruefa für Großbritannien heuer im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent zugelegt, jene nach Norwegen um 39 Prozent und Kanada zog 74 Prozent mehr Österreicherinnen und Österreicher an.

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