Auf dem Weg nach Wien

Vor 125 Jahren starb die Kaiserin: Sisis Leiche bewegte Innsbruck

Neben ihrer Hofdame Irma Sztáray wurde Kaiserin Elisabeth ermordet.
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Heute vor 125 Jahren wurde Sisi erstochen. Fünf Tage danach machte der Zug mit ihrem Leichnam in Innsbruck Halt und sorgte für gehöriges Aufsehen, erzählt Autorin Jeannine Meighörner.

„Es war eine Art Superbowl-Event der Trauergeschichte“, fasst Jeannine Meighörner die Ereignisse am Innsbrucker Bahnhof vom 15. September 1898 zusammen. Für ihren Roman „Das fliehende Herz. Sisis Schicksalstage in Tirol“ (Haymon) hat die in Innsbruck lebende deutsche Autorin die schillernde Kaiserin genau studiert.

Zwischen 7.22 und 7.32 Uhr hielt der Zug mit Sisis Leichnam, kommend aus Genf mit dem Zielbahnhof Wien, in Innsbruck. Fünf Tage zuvor hatte der italienische Anarchist Luigi Lucheni Kaiserin Elisabeth mit einer Feile erstochen. Der Stopp in Innsbruck war nun die vorletzte Station der rastlosen Kaiserin.

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