Oberleitung war gerissen
Zu wenig Infos, zu lange Wartezeit: Kritik an ÖBB nach Evakuierung von zwei Zügen bei Seefeld
Die Oberleitung riss und fiel auf die Gleise. Ehe die Einsatzkräfte zu den Passagieren gelangen konnten, musst der Strom abgestellt und alles geerdet werden.
© Liebl Daniel
Nachdem am Samstagabend nach einem Oberleitungsschaden bei Seefeld 130 Personen aus zwei Zügen gebracht werden mussten, übte ein Reisender Kritik an den ÖBB.
Seefeld, Innsbruck – Eine beschädigte Oberleitung stoppte am Samstagabend zwei Züge zwischen Reith und Seefeld. 130 Passagiere mussten evakuiert werden. Das übernahmen die Freiwilligen Feuerwehren Reith, Seefeld und Zirl. „So großartig die angerückten Feuerwehren agiert haben, so sehr hat die Bahn in punkto Benachrichtigung im überhitzten Zug und auch bei der Bereitstellung von Ersatzbussen von Seefeld nach Innsbruck versagt“, heißt es in einer E-Mail, mit der sich einer der Betroffenen an die Tiroler Tageszeitung wandte.
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