Mehr Aufklärung gefordert

Den Lift versäumt, zu spät am Gipfel: Unmut bei Bergrettern über Leichtsinn am Berg wächst

Immer häufiger muss die Tiroler Bergrettung nach leichtsinnigen Aktionen von Berggehern zu Einsätzen ausrücken. Erst am Dienstag musste eine zwölfköpfige Bergsteigertruppe von der Wildspitze gerettet werden.
© TT/Liebl Daniel

Die Zahl der Rettungseinsätze nach leichtsinnigen und skurrilen Aktionen in Tirol steigt. Für die Landesleitung eine besorgniserregende Entwicklung. Retter fordern mehr Aufklärung.

Innsbruck – Bei schlechter Wetterprognose auf den Gipfel der Wildspitze, immerhin höchster Berg Nordtirols. Beschwerden, dass die Abseilaktion aus der Gondel nach einem heftigen Unwetter zu lange gedauert habe. Nicht zu vergessen die Bergsteiger, die den Lift versäumt haben und die Bergrettung anrufen, um von dieser vom Berg gebracht zu werden. Wenn man Hermann Spiegl, Landesleiter der Bergrettung, so erzählen hört, kann man seinen Groll über die wachsende Vollkasko-Mentalität vieler Bergsteiger verstehen.

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