Acht Leichtverletzte

Unfall in Achterbahn: Kein Auftakt nach Maß für das Münchner Oktoberfest

Die Achterbahn ist vorerst gesperrt.
© APA/dpa/Sven Hoppe

Am Oktoberfest in München wurden bei einer Kollision in einer Achterbahn acht Menschen verletzt. Getuschel gab es um Fürst Albert II., der im gleichen Zelt wie seine Ex-Geliebte war.

München – Bilderbuchwetter und Betrunkene, so kennt man das Münchner Oktoberfest und so begann es auch am Wochenende. Nur Berggeist Ötzi war eine Spaßbremse. Bei einem Unfall in der Achterbahn „Höllenblitz“, in der laut Veranstalter ein Geist mit dem Namen einer Gletschermumie sein Unwesen treibt, wurden acht Menschen leicht verletzt.

Ein anfahrender Zug war am Samstagabend nach 22.10 Uhr langsam auf einen stehenden Zug zurückgerollt, wie der Betreiber die Situation schilderte. Die Polizei ermittelt – Gutachter sollen die Gründe klären. „Es war augenscheinlich ein technischer Defekt an der Anlage. Wir sind in der Klärung“, sagte der Betreiber. Jeder der Züge sei mit etwa 30 Menschen besetzt gewesen. Drei der acht verletzten Fahrgäste wurden von den Sanitätern mit Prellungen ins Krankenhaus geschickt. Die Polizei sperrte das Fahrgeschäft.

Es gab eine leichte Kollision der beiden Züge, alle Personen sind selbstständig ausgestiegen.
Willi Ottens (Geschäftsführer „Höllenblitz“)

Es war nicht das einzige Problem am ersten Tag der Wiesn. Besucher filmten, wie beim „Olympi­a Looping“ etwa 20 Fahrgäste über Leitern von der Achterbahn klettern mussten. Ein Zug war gegen 17 Uhr in einer Schrägfahrt nach oben plötzlich stehen geblieben.

Es gab also viel Gesprächsstoff für 450.000 Gäste, die allein am Samstag das Oktoberfest besuchten. Und es wurde natürlich auch viel getuschelt, vor allem über zwei Gäste und einen besonderen Zufall.

Am Samstagabend wurde Albert von Monaco im Käfer-Zelt gesichtet. „Er liebt das traditionell Bayerische“, erzählte Oktoberfest-Wirt Michael Käfer der Bild. Nicht dabei war Alberts Ehefrau Charlène. Die anhaltenden Trennungsgerüchte dürften nach der Wiesn nicht leiser werden. Das hat einen Grund – und der heißt: Nicole Coste.

Die 51-Jährige aus Togo ist die Ex-Geliebte von Albert (65), zusammen haben die beiden einen unehelichen Sohn, der heute 20 Jahre alt ist. Auch Coste feierte am Samstagabend auf der Wiesn, im gleichen Zelt wie Albert. Gesehen hätten sie sich dort aber nicht, meinte die Designerin. Getuschelt wird über diesen Zufall aber trotzdem sicher noch länger werden. (TT, dpa)

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