📽️ Ein Lokalaugenschein

Ruhe im Grenzverkehr: Kaum Aufgriffe bei Kontrollen an der Mautstelle Schönberg

24 Stunden stand von Donnerstag auf Freitag die Mautstelle Schönberg im Fokus der Tiroler Polizei.
© Liebl Daniel

Von einem Ausnahmezustand an der Grenze zu Österreich ist Tirol in Sachen Migration noch weit entfernt. Trotzdem bereitet sich die Polizei auf steigende Zahlen vor. Zweimal 24 Stunden waren die Beamtinnen und Beamten bei Schwerpunktkontrollen im Einsatz.

Schönberg – Die Schranken heben und senken sich, der Verkehr gibt an der Mautstelle Schönberg den Rhythmus dazu vor. Ein Kleinbus rollt zwischen den Betonleitwänden hindurch. Mit einer kleine Signalleuchte zeigt ein Polizist dem Lenker an: „Nach rechts fahren, anhalten.“ Zwei Männer sitzen in dem Fahrzeug mit polnischem Kennzeichen. Der Tiroler Beamte fragt durch das Fahrerfenster nach den Ausweisen auf Englisch. Sein Kollege bleibt bei dieser Kontrolle am Donnerstagabend auf der Beifahrerseite stehen.

48 Stunden hat die Polizei diese Woche Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Nicht nur an der Brennerautobahn. Auch entlang der Bundesstraße und in den Zügen. Im Fokus: Menschen, die unrechtmäßig nach Österreich eingereist sind und Schlepper. Angesichts der prekären Lage auf Lampedusa bereitet sich die Exekutive darauf vor, dass wieder mehr Migrantinnen und Migranten über die Brenner-Route nach Tirol kommen könnten. Deshalb stehen nun auch die Beamten an der Mautstelle.

Aktion erforderlich

Ihr Gerät scheint nicht mit dem Internet verbunden zu sein. Bitte überprüfen Sie Ihre Internetverbindung und versuchen Sie dann erneut, die Seite zu laden.

Verwandte Themen