Leitartikel

Das Weltbild des McKanzler’s

Karl Nehammer versucht mit der Frohbotschaft „Glaub an Österreich“ zu punkten. Doch unter seinesgleichen vergreift er sich im Ton. Wer abschätzig über Frauen und arme Kinder herzieht, hat ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Und er hat es wieder gemacht. Einst vor Parteifunktionären. Zur Erinnerung. Für den Fall, dass man gegen Teuerung und Inflation nicht ausreichend gegensteure, gab er am Tiroler ÖVP-Parteitag den Seinen einen Ratschlag: „Wenn wir jetzt so weitermachen, gibt es für euch nur zwei Entscheidungen: Alkohol oder Psychopharmaka.“ Der damalige ÖVP-Spitzenkandidat und spätere Landeshauptmann Anton Mattle zeigte Verständnis für die Empörung über diese Aussage. Nehammer wollte sich dafür nicht entschuldigen. Er hat doch nur ein Scherz gemacht. Und er fügte hinzu: „Ich nehme mir mit, dass ich meine Ironie im Zaum halten muss.“

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