Promis melden sich zu Wort

Natalie Portman entsetzt über Angriff der Hamas, Andrea Kiewel bangt um Freund

Natalie Portman stammt aus Israel. Sie wurde in Jerusalem geboren.
© IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON

Auch zahlreiche Prominente zeigen sich nach den Entwicklungen im Nahen Osten erschüttert. Die amerikanische Schauspielerin Natalie Portman – gebürtige Israelin – leidet mir ihren Landsmännern und -frauen. Fernseh-Moderatorin Andrea Kiewel ist derzeit in Tel Aviv.

Berlin/Jerusalem – Prominente aus Film und Musik haben sich entsetzt über den Angriff der islamistischen Hamas auf Israel gezeigt und den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl ausgedrückt. "Mein Herz ist gebrochen", schrieb Natalie Portman auf Instagram. Kinder, Frauen und ältere Menschen seien ermordet und aus ihrem Zuhause entführt worden. "Ich bin entsetzt über die barbarischen Taten", schrieb die 42-Jährige weiter. Ihr Herz klopfe für die Familien aller Betroffenen.

Portman ist nicht die einzige Prominente, die sich zu Wort meldete. Schauspielerin Jamie Lee Curtis ("Everything Everywhere All at Once", 64) zeigte sich ebenfalls bestürzt: "Für Juden in aller Welt wird das Leben nie wieder normal sein. Dies ist unsere neue Normalität. Ich habe keine Worte - nur Tränen und Schmerz." Gal Gadot (38) schickte den Angehörigen ihre Gebete: "Mein Herz schmerzt." Popstar Madonna (65) postete ein Video von den Ereignissen und schrieb dazu: "Stellen Sie sich vor, das würde Ihnen auch passieren? Es ist unfassbar." Ebenfalls zu Wort meldeten sich Madonna-Manager Guy Oseary (51), "Star Wars"-Schauspieler Mark Hamill (72) und Modell Bar Refaeli (38).

Moderatorin Andrea Kiwi Kiewel lebt zum Teil in Tel Aviv mit ihrem Lebensgefährten, einem israelischen Ex-Soldaten. Er kämpft jetzt wieder für sein Land.
© IMAGO

"ZDF-Fernsehgarten"-Moderatorin Andrea Kiewel (58) schilderte der Bild-Zeitung ihre Erlebnisse aus Israel: "Ich bin den ganzen Tag in Alarmbereitschaft. Ich war mal Rettungsschwimmerin, und das kommt gerade wieder in mir durch", sagte Kiewel. Jetzt erstmal für andere da zu sein, das halte sie stabil. "Ich habe eine Tüte mit Pasta, Deo, Schokolade, Thunfisch, Nüssen, Datteln und Chips gepackt und bin zum Dizengoff Platz, um dort die Menschen zu unterstützen." Die Moderatorin lebt in Frankfurt und Tel Aviv.

Über ihren Freund, einen ehemaligen Elite-Soldat, sagt die Moderatorin: „Am Samstag erhielt er einen Anruf, danach zog er die Jeans aus und schlüpfte in seine Uniform. Er war durch nichts aufzuhalten und er würde bis zum Schluss für Israel kämpfen, auch wenn es sein Leben kostet. Alle Männer und Frauen tragen diese Liebe zu ihrem Land hier in sich, das ist in ihrer DNA.“

Die Hamas hatte am Samstagmorgen von Gaza aus überraschend Raketenangriffe gegen Israel begonnen. Gleichzeitig drangen bewaffnete Palästinenser über Land, See und Luft nach Israel vor und griffen Menschen in mehreren Orten in Grenznähe an. Sie töteten nicht nur Hunderte Israelis, sondern verschleppten nach israelischen Angaben auch mehr als 100 Menschen, darunter Frauen, Kinder und Alte, in den Gazastreifen. Im Gegenzug bombardierte die israelische Luftwaffe unterdessen weitere Ziele der Hamas im Gazastreifen. (APA/dpa)

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