Problembahn in Lettland

Österreichs Rodel-Asse und der Kampf gegen das Sigulda-Syndrom

Bilanzierte nach Sigulda positiv: ÖRV-Cheftrainer Eigentler.
© ÖRV

Sigulda – Es gibt da einen Eiskanal in Lettland, der den österreichischen Kunstbahnrodlern seit geraumer Zeit Kopfzerbrechen bereitet. Die Bewerbe in Sigulda hatten dem Team von Cheftrainer Christian Eigentler in der jüngeren Vergangenheit reichlich Weltcup-Punkte gekostet. Nun kehrten die Rinnerin Madeleine Egle und Co. im Rahmen eines Trainingskurses zu ebenjener Bahn zurück.

„In Sigulda ist es ein anderer Rhythmus und wir haben uns im letzten Jahr schwergetan. Aber diesmal war es sehr positiv“, schöpfte Eigentler trotz Wetterpechs Hoffnung, dass die Kurve auch in Lettland wieder nach oben zeigen wird. Die Saison startet in Lake Placid (USA/8. Dezember). In Sigulda steigen auch heuer – zum Abschluss – wieder zwei Weltcups. Die Österreicher schlagen dort deshalb Ende Oktober noch einmal ihre Trainingszelte auf.

Vorher feilen die Rodler ab Montag auf der WM-Bahn in Altenberg am Feinschliff. Dort nimmt auch Neo-Doppelsitzer Wolfgang Kindl erstmals die gemeinsame Eis-Vorbereitung mit Thomas Steu auf. „Sie sind rodlerisch zwei Top-Athleten und haben beim Starttraining im Sommer schon sehr gut harmoniert“, traut Eigentler dem neuen Gespann einiges zu. Nicht nur in Sigulda. (dale)