Ski-Ikone im Gespräch

Hirscher bleibt dabei: „Sölden kommt einfach zu früh“

„Ich gehe lieber baden“ – abseits der Material-Tests wie hier setzt der achtfache Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher nur noch zur Hochsaison seine Schwünge.
© APA/Gindl, Van Deer/Jörg Mitter

Ski-Legende Marcel Hirscher startet mit seiner Skimarke Van Deer in die zweite Rennsaison. Vor dem Auftakt in Sölden sprach der 34-jährige Salzburger über Klimawandel, Nachwuchs-Sorgen und „kleine“ Pläne.

Salzburg – Auf der einen Seite Henrik Kristoffersen als Slalom-Weltmeister im Premieren-Jahr, auf der anderen Seite schier endlose Streits mit dem Skiweltverband (FIS) um das Logo – nur ruhig wurde es um Marcel Hirscher und seine Skifirma Van Deer Red Bull Sports nie. Gestern blickte der achtfache Gesamtweltcupsieger vor dem Ski-Weltcup-Auftakt in Sölden (28./29.10.) in Salzburg auf die schwierige zweite Saison voraus. Und der 34-jährige Salzburger sprach dabei über ...

... die Bilanz des Premieren-Jahres mit dem ersten Weltcupsieg und WM-Gold im Slalom: „Es ist surreal. Das war für mich fast unmöglich, ich spüre große Dankbarkeit. Ich habe Visionen und Vorstellungen, aber wenn du nicht die Leute hast, die das umsetzen, dann geht das nicht. Dieser Wir-Gedanke wird bei uns im Team richtig gelebt.“