In Linz startet für die WSG Tirol der Bundesliga-Schlusssprint
Drei Spieltage warten noch, dann ist Winterpause. Die WSG blickt auch auf ihr Tabellen-Umfeld.
Wattens – Die WSG Tirol kehrt am Wochenende zurück. Und zwar nicht nur in den Liga-Alltag, sondern auch in die Außenseiterrolle. Denn nach dem Befreiungsschlag (5:1 gegen Altach) und dem souveränen Test-Auftritt (6:0 in Bregenz) während der Länderspielpause hängen die Trauben auswärts beim LASK (Samstag 17 Uhr, live TT.com-Ticker) natürlich wieder ziemlich hoch. „Viel mehr Außenseiter geht ja eigentlich kaum“, lachte Trainer Thomas Silberberger, im Wissen, dass der Kader der Linzer so viel Qualität ausstrahlt, dass die WSG eigentlich keine Chance hat.
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Aber genau die gilt es zu nutzen. Mit Bror Blume, der nach chronischen Sprunggelenksproblemen erstmals in dieser Bundesliga-Saison im Mannschaftsbus sitzen wird. Zum ersten Mal werden die Tiroler heute außerdem in der neuen Raiffeisen Arena auflaufen.
„Wir wissen, dass mit Tirol eine unangenehme Aufgabe wartet und wir alles investieren müssen, um drei Punkte einzufahren“, betonte LASK-Trainer Thomas Sageder bei der gestrigen Pressekonferenz. Bei den Linzern unterschrieb übrigens vor Kurzem der junge Tiroler Akademiespieler Jakob Wanker (16) einen Jungprofi-Vertrag.
Jugend forschte in Wattens
Apropos junge Kicker: Bei der WSG trainierten in der Länderspielpause auch einige Amateurspieler mit: Neben Mathew Collins auch Renato Babic, der sich vor wenigen Tagen allerdings verletzte. „Die Jungs haben sich gut präsentiert und haben gesehen, wie es bei den Profis zugeht.“ Eine andere Fußball-Welt, vor allem was die Intensität betrifft.“
Drei Matches (LASK/a; Rapid/h; BW Linz/a) warten noch bis zur Winterpause, insgesamt acht bis zur Teilung der Liga – und das Ziel ist klar formuliert: „Wir wollen mehr Punkte als Altach, BW Linz und Lustenau holen“, betont Silberberger.
Comeback von Blume
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