Jungprofivertrag für Tiroler

LASK-Trainer warnt vor der WSG: „Es gibt keine kleinen Gegner“

Nach dem Ausrutscher gegen BW Linz will LASK-Coach Thomas Sageder sein Team zum Heimsieg gegen die WSG Tirol dirigieren.
© GEPA pictures/ Christian Moser

LASK-Cheftrainer Thomas Sageder nimmt die WSG Tirol im Bundesliga-Heimspiel am Samstag nicht auf die leichte Schulter.

Linz, Wattens – Nach dem 0:2 gegen Blau-Weiß Linz will der LASK in der Bundesliga wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und an die starken Leistungen der Wochen davor anschließen. Vor dem Heimspiel am Samstag (17.00 Uhr/live TT.com-Ticker) gegen die WSG Tirol schwebt der Begriff des Pflichtsiegs im Raum, wobei es laut Trainer Thomas Sageder keine "kleinen Gegner" gibt. In der kommenden Woche geht es für den LASK nach England, am Donnerstag steht die Europa-League-Partie bei Liverpool an.

In der letzten Länderspielpause des Jahres hat man sich beim LASK dem Herausspielen von Torchancen sowie deren Verwertung verschrieben. "Auch im Bereich der Standards ist wieder etwas geschehen", klärte Sageder über die Trainingsschwerpunkte in der spielfreien Zeit auf. Dermaßen vorbereitet soll es in der 15. Runde nicht erneut einen Ausrutscher gegen einen vermeintlich "leichten" Gegner geben.

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"In der Bundesliga darf man nicht von kleinen Gegnern sprechen", sagte Sageder. "Für uns ist wichtig, dass wir extrem effizient sind. Bei so einem Spiel hilft es, dass wir vielleicht ein schnelles Tor schießen. Und es ist wichtig, dass man nicht ungeduldig wird." Das Hinspiel war im August in Innsbruck mit einem 1:1-Remis zu Ende gegangen. Da habe man sich "de facto selber geschlagen", führte der Cheftrainer der Athletiker aus. "Für uns gilt es, dass uns so etwas nicht mehr passiert", nahm er auf mehrere Spiele dieser Art bisher Bezug.

Die WSG dürfen wir auf keinen Fall unterschätzen. Sie sind eine gute Mannschaft.
Rene Renner, LASK-Profi

In der heimischen Raiffeisen Arena hat der LASK jedoch überzeugt und ist über alle sieben Bundesliga-Partien ungeschlagen geblieben. Fünf davon gewannen die Oberösterreicher, die auch in ihrem letzten Heimspiel in der Liga vor der Winterpause die weiße Weste behalten wollen. "Die WSG dürfen wir auf keinen Fall unterschätzen. Sie sind eine gute Mannschaft. Aber wenn wir unser Qualität an den Tag legen, dann werden wir das Spiel gewinnen", meinte Rene Renner.

Blume feiert Comeback im WSG-Kader

Die auf Platz elf liegenden Tiroler durchbrachen vor der Pause den Negativtrend und holten in der 14. Runde mit einem 5:1 gegen Altach den zweiten Saisonsieg, den ersten seit 17. September. Nun erwartet die WSG bei ihrem ersten Auftritt im neuen Linzer Stadion eine schwierigere Aufgabe. Im Kader wird diesmal auch wieder Bror Blume sein, der nach einem langwierigen Knochenödem in das Aufgebot von Cheftrainer Thomas Silberberger zurückkehrt und nach fast sechs Monaten Verletzungspause sein Comeback feiern könnte.

Schon vor einer Woche stand der Däne beim 6:0-Testsieg gegen Zweitligist Schwarz-Weiß Bregenz wieder auf dem Platz. "Die letzten Monate waren hart für mich, deswegen bin ich überglücklich, wieder am Feld zu stehen", sagte der 31-Jährige, der für Silberberger neue Varianten im Mittelfeld eröffnet.

Detail am Rande: Bei den Linzer Athletikern hat das 16-jährige Tirol-Juwel Jakob Wanker vor kurzem seinen ersten Jungprofivertrag unterschrieben. (APA, TT)

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