Bestrafung junger Täter spaltet

Diskussion über Herabsetzung der Strafmündigkeit angesichts immer jüngerer Täter

Innsbruck – Gravierende Straftaten durch erst 12-Jährige gerieten in Österreich und Deutschland in letzter Zeit immer öfter in den Fokus der Öffentlichkeit. Auch junge Wiederholungstäter trieben zuletzt in Tirol Eltern, Opfer und Behörden zur Verzweiflung. Allen sind nämlich aufgrund der gesetzlichen Strafunmündigkeit unter 14 Jahren die Hände gebunden. Die am Mittwoch am Landesgericht veranstaltete Tagung „Kinder im Fokus von Gewalt“ widmete sich neben der Rolle des Kindes als Gewaltopfer auch dem Aspekt immer jünger werdender Täter.