Sensations-Mann im Interview

Mika Vermeulen: Der Langlauf-Prinz mit der „großen Goschen“

Der Steirer Mika Vermeulen, seit drei Jahren mit Wahlheimat Norwegen, möchte nicht hinterherfahren.
© gepa

Der Steirer Mika Vermeulen (24) holte Österreichs Herren-Langlauf kürzlich mit Platz 4 beim Weltcup in Ruka (FIN) aus dem Dornröschenschlaf. Der Sohn niederländischer Eltern will aber noch viel mehr.

Was dachten Sie, als Sie plötzlich im Pulk ganz vorne mit den Spitzenläufern skateten?

Vermeulen: Nichts – einfach so gut wie möglich ins Ziel zu kommen, war die Devise.

Straßenradfahrer werden durchgereicht, wenn sie von den Verfolgern nach einer langen Flucht eingeholt werden.

Vermeulen: Wir zwei vorne waren nicht am Limit, nicht im dunkelroten Bereich unterwegs. Und die anderen mussten sich ja auch anstrengen, um uns einzuholen.

Wir erleben einen neuen Mika Vermeulen, der alles, nur nicht hinten sein will. Liegt dem ein innerer Wandel zugrunde?

Vermeulen: Im vergangenen Jahr war ich immer wieder verletzt, bin oft ausgefallen. Oftmals stieg ich zu früh wieder in den Sport ein, habe dabei gegen die Grundgesetze der Physiologie verstoßen und mir gedacht: Das passt schon. Aber das passt eben nicht, denn das Niveau bei uns ist hoch.

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