Gespräch in „Tirol Live“

Noch „prekärerere Situationen“ drohen: Freie Kultur im „Krisenmodus“

Seit 2022 ist Bettina Siegele Leiterin der KünstlerInnenschaft.
© Falk

Innsbruck – 22 Kulturbeiräte haben sich diese Woche an LH Anton Mattle (ÖVP) gewandt. Was das Kulturbudget betrifft, orten sie Ungleichbehandlung: Während die landeseigenen Betriebe inflationsbedingte Zuschüsse erhalten, seien Förderungen für die freie Kultur eingefroren. Das bedeute de facto eine Kürzung, erklärt Bettina Siegele, Leiterin der Tiroler KünstlerInnenschaft in „Tirol Live“. Und warnt vor noch „prekäreren Situationen“ für Initiativen. Mattle verweist auf 1,5 Mio. für den Fair-Pay-Topf. Das sei erfreulich, sagt Siegele, Kulturförderungen sollten aber mehr sein, als nur den Status quo zu erhalten. Im aktuellen „konstanten Krisenmodus“ gäbe es kaum Ressourcen für Weiterentwicklung. (TT)

📽️ Video | Bettina Siegele in „Tirol Live”

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