Bericht des Landes
Die Vermessung der Armut in Tirol: 108.000 Menschen droht die Armutsfalle
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Über 108.000 in Tirol wohnhafte Personen sind akut armutsgefährdet. Das sind 14,5 Prozent. Nur in den Bundesländern Wien und Vorarlberg ist die Quote höher, belegt der jüngste Armutsbericht.
Innsbruck – Die einen müssen Mindestsicherung beantragen, um einigermaßen über die Runden zu kommen. Die anderen brauchen finanzielle Hilfe, damit sie ihre Kinder in die Winter- oder Sommersportwoche schicken können. Für manche wiederum ist ein Arztbesuch nicht mehr leistbar. Armut hat viele Facetten. Und ebenso viele Definitionen. Dennoch wird Armut in erster Linie am Einkommen gemessen.
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