VKI-Test

Jede zweite Supermarkt-Maroni ist ungenießbar, Stände mit besserer Qualität

Bei fast allen Ständen waren die Edelkastanien genießbar.
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Wien – Beim Biss in eine heiße Maroni kann vielen der Appetit in der Vorweihnachtszeit gleich wieder vergehen: Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 27 Proben der beliebten Nussfrucht in Wiener Supermärkten und Märkten eingekauft, zubereitet und verkostet. Dabei zeigte sich, dass fast jede zweite Edelkastanie ungenießbar war, wie der VKI mitteilte. Das Ergebnis war unabhängig davon, ob die Maroni vorverpackt waren oder als lose Ware verkauft wurden.

Für den Test wurden Produkte aus diversen Filialen wie u. a. von Billa, Hofer, Lidl, Penny, Spar besorgt. Auf den Wiener Märkten kauften die Experten sowohl vorverpackte 500 Gramm Maroni als auch lose Ware. Am ehesten stimmte die Qualität bei Lidl und Hofer, deutlich höher war die Ausfallrate bei Penny, Spar und den Wiener Märkten, hieß es vom VKI. Bei Billa hingegen war nicht einmal jede zweite Frucht genießbar.

Parallel gab es auch Einkäufe bei acht Maroni-Ständen in Wien, Niederösterreich und der Steiermark. Das Fazit der Stichproben: Bei den Ständen waren die Edelkastanien zwar teurer als etwa im Supermarkt, jedoch waren die Produkte jenen aus dem Handel qualitativ überlegen. Mindestens drei Viertel der gekauften Maroni waren bei fast allen Ständen genießbar und laut den Testern auch geschmacklich in Ordnung.

Große Unterschiede gab es jedoch beim Preis: Die Kilopreise der Maroni aus dem Handel und den Märkten lagen zwischen 3,49 und zwölf Euro. (APA)

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