„Die Sünderblut-Saga“ von Christine Hackl-Neuner: Im Bann der sieben Todsünden
Breitenwang – Christine Hackl-Neuner sucht die Herausforderung – zumindest was ihr Hobby, die Schriftstellerei, angeht. Ihrem Erstlingswerk „Rückgrat“, einem historischen Roman, der vom epischen Kampf der Tiroler gegen die Franzosen erzählt, folgt nun „Die Sünderblut-Saga“. Hackl-Neuner beschäftigt sich darin mit den sieben Todsünden. „Mich hat anfangs das Wort Todsünde fasziniert. Der Idee folgte die Schwierigkeit, Zorn, Geiz, Neid, Trägheit, Unmäßigkeit, Wollust und Hochmut einzelnen Charakteren zuzuschreiben“, erzählt die 55-jährige Breitenwangerin. Fast acht Jahre hat Hackl-Neuner an der Geschichte geschrieben. „Es war sehr komplex, die Todsünden dann noch in einen Unterhaltungsroman zu verpacken“, sagt sie.
Zum Inhalt: Zwei Männer und eine Frau finden auf einer einsamen Hütte in den Tiroler Bergen zusammen. Moritz will seinem turbulenten Leben in München entfliehen, er braucht eine Auszeit. Flora, als Waisenkind aufgewachsen, sucht ihre Wurzeln. Johann, ein schweigsamer Einheimischer, lüftet immer mehr von dem dunklen Geheimnis, das über dem Dorf Hochgericht liegt, mit dem sie alle drei verbunden sind.
Zorn, Geiz, Neid, Trägheit, Unmäßigkeit, Wollust und Hochmut sind verpackt in eine spannende archaische Geschichte, die Fragen aufwirft in Bezug auf die Verantwortung des einzelnen Menschen für sich selbst und das Gemeinwohl.
Der Roman ist im TAK-Verlag der Kooperative Tiroler Autorinnen und Autoren erschienen und ist im Buchhandel sowie auf der Homepage von Hackl-Neuner erhältlich. (fasi)