Betrieb gesperrt

Fünf Rinder im oberen Lechtal positiv auf Tbc getestet

Innsbruck – Wie das Land berichtet, musste im oberen Lechtal ein Jungviehaufzuchtbetrieb gesperrt werden. Grund dafür ist ein konkreter Verdacht bei fünf Rindern auf Tbc. Der endgültige Befund steht noch aus und wird erst in acht bis zehn Wochen vorliegen, alle bisherigen Untersuchungen weisen jedoch eindeutig auf Tuberkulose hin, hieß es.

Der betroffene Jungviehbetrieb wurde umgehend veterinärbehördlich gesperrt, die fünf betroffenen Rinder diagnostisch getötet. Der Betrieb soll nun so lange gesperrt bleiben, bis im Zuge von zwei jeweils im Abstand von zwei Monaten durchgeführten Bestandsuntersuchungen Tbc-freie Testergebnisse vorliegen. Für Menschen bestehe keine Gefahr.

Im Rahmen des Überwachungsprogramms in den Tbc-Risikogebieten (oberes Lechtal, Stanzertal, Verwall, Karwendel-Almen im Bezirk Schwaz) werden jährlich von Mitte November bis Mitte Dezember Untersuchungen der Rinderbestände durchgeführt. Derzeit gebe es keine weiteren Hinweise auf Tbc in dem betroffenen Gebiet. (TT.com)

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