Nach Gala gegen Fassa

Im Kitzbüheler Adlerhorst herrscht Zuversicht

So soll es sein - nach gutem Jahresabschluss 2023 wollen Kitzbühels Adler im neuen Jahr im Kollektiv die Flügel ausbreiten.
© Stefan Adelsberger / TT

Nach der 6:0-Heimgala gegen Fassa wollen Kitzbühels Adler Platz acht in der Alps Hockey League absichern.

Kitzbühel – Zwei Spiele im Grunddurchgang der Alps Hockey League trennen den EC Kitzbühel noch von der anstehenden Quali-Runde. Und nach dem 6:0-Heimsieg gegen die Fassa Falcons am Vorsilvesterabend im Sportpark – Tore von Lehtonen (2), Rotter, Tschurnig, Ebner und Potocnik – rangieren die Gamsstädter auf Rang acht. „Und den wollen wir verteidigen, weil wir dann mit fünf Bonuspunkten wie in der Vorsaison in die Quali-Runde starten würden“, erklärt Headcoach Marco Pewal, der den Jahreswechsel mit seiner Frau in Villach verbrachte, gestern aber schon wieder am Weg nach Kitzbühel zum nächsten Eistraining war.

Die Gerüchte um einen Wechsel zu seinem Stammverein, den Villacher Adlern, sind verflacht, ein Gespräch mit Cheftrainer Marcel Rodman habe es gegeben. VSV-Legende Pewal hat auf Tiroler Boden aber nicht nur einmal seine Vertragstreue betont. Und der Auftritt gegen Fassa weckte wieder Lust auf mehr: „Gestützt auf eine sehr solide Torhüterleistung haben wir über 60 Minuten ein sehr gutes Spiel gezeigt. Das ist uns in dieser Saison nicht so oft gelungen, da hatten wir zu viele Ups and Downs.“

Die Wogen im Adlerhorst haben sich auch um Routinier Henrik Hochfilzer nach einer kurzen Nachdenkpause im Dezember wieder geglättet. „Seit diesem Zeitpunkt spielt er sehr gut und geht voran“, lobt Pewal das 32-jährige Urgestein, bevor die Reise nach Celje (SLO) führt, wo am Mittwoch das nächste Match wartet. Zum Abschluss des Grunddurchgangs bekommen die Kitz-Fans noch ein Heimspiel gegen Jesenice am 5. Jänner serviert.

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