Boost für E-Autos

Bilanz 2023: Österreichische Pkw-Neuzulassungen legen um 11,2 Prozent zu

VW bleibt in puncto Pkw-Neuzulassungen Marktführer in Österreich.
© Volkswagen

Wien – Von einstigen Höhen mit rund 350.000 Pkw-Neuzulassungen ist die österreichische Kfz-Branche zwar weit entfernt – dennoch feiert sie einen Zuwachs von 11,2 Prozent für das abgelaufene Jahr 2023, verglichen mit dem Jahr 2022. Absolut gesehen konnte die Statistik Austria 239.150 Einheiten verzeichnen. Zum Vergleich: Im so genannten Vorkrisenjahr (also vor der Corona-Pandemie samt wirtschaftlicher Verwerfungen) 2019 verzeichnete die Branche noch 329.363 Pkw-Neuzulassungen (also 90.213 Einheiten mehr).

Während gewöhnliche Benziner und Diesel – auf weiterhin hohem Niveau - bei den Antriebsarten an Bedeutung verlieren, legen Fahrzeuge mit alternativen Antrieben (etwas Hybride) in der Wertschätzung der Kundinnen und Kunden zu. Vor allem vollelektrische Modelle stießen auf mehr Akzeptanz als zuvor: Hier beträgt das Plus 39,4 Prozent gegenüber 2022. Damit gab es im Vorjahr 47.621 neue Elektroautos auf österreichischen Straßen. Der relative Anteil von E-Fahrzeugen an allen Pkw-Neuzulassungen betrug 2023 damit 19,9 Prozent.

Interessant: Vier von fünf Elektroautos werden gewerblich bzw. über Behörden angeschafft, nur jedes fünfte vollelektrische Modell finden einen privaten „Konsumenten“. Dieselbe Relation gilt im Wesentlichen auch für dieselbetriebene Modelle. Lediglich bei den Benzinern gibt es eine größere Annäherung: Hier beträgt der Anteil privater Käufer 43,3 Prozent.

Was die Marktanteile betrifft, konnte Volkswagen erwartungsgemäß die traditionelle Führungsrolle verteidigen. VW sicherte sich 14 Prozent des „Kuchens“, gefolgt von Skoda mit 9,9 Prozent, BMW mit 7,5 Prozent und Audi mit 6,4 Prozent.

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