Zusammenhänge mit dem Hirnvolumen: Was Gähnen über uns verrät
Gähnen hat wenig mit Langeweile zu tun. Mittlerweile gibt es mehrere Studien, die darauf hinweisen, dass Gähnen so einiges über die Person verrät. Laut einer Studie gibt es Zusammenhänge mit dem Hirnvolumen.
Wer gähnt, ist müde oder gelangweilt. Das denken viele. Ganz so ist es aber nicht. Das zeigen neue Studien. Wir Menschen gähnen zwar besonders gerne, wenn es langweilig wird und wenn wir müde sind, insgesamt aber gähnen wir etwa zehnmal am Tag – sechs Sekunden im Durchschnitt. Dass bereits 15 Wochen alte Embryos gähnen, haben niederländische Forscher festgestellt. Die wohl überraschendste Theorie hat aber jüngst Andrew Gallup, Professor für Biopsychologie an der State University of New York, erforscht: Er fand heraus, dass Gähnen die Gehirntemperatur senkt und wir häufiger gähnen, je höher die Umgebungstemperatur ist.