Tirol muss Brüssel neu denken
Sich mit der Europäischen Union etwa in Verkehrsfragen zu reiben, ist notwendig. Allerdings hat Tirol in den vergangenen Jahren eine diplomatische Europapolitik vernachlässigt. Die Entspannung mit Bayern könnte Vorbild sein, etwas zu ändern.
Europapolitisch muss Tirol einiges aufholen. Das EU-Büro in Brüssel mit Südtirol und dem Trentino dämmert schon seit Jahren vor sich hin, dort würde es dringend innovative Impulse benötigen. Wobei Wirtschaftskammerpräsidentin Barbara Thaler als EU-Abgeordnete doch politische Akzente setzen konnte. Vor allem in der Verkehrspolitik. Die Wahlen zum Europäischen Parlament am 9. Juni müssen trotzdem Anlass für die schwarz-rote Landesregierung sein, das Verhältnis zu Brüssel neu zu ordnen und Tirols Europapolitik akzentuierter auszurichten. Mit der Verkehrs- und Wolfspolitik alleine Europa zu spielen, ist zu wenig.
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