Tierisch großzügig

Neue Dschungelkönigin Lucy spendet Teil des Gewinns für Tiere

Die Sängerin Lucy Diakovska gewann am Sonntag die 17. Auflage von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“
© IMAGO/STAR-MEDIA

Auch für einen Naturpark in Bulgarien wendet sie finanzielle Mittel auf. Die Sängerin bereitete sich mit einer Ernährungsumstellung auf das Dschungelcamp vor.

Köln, Canberra – Nach ihrem Sieg im RTL-Dschungelcamp will Lucy Diakovska einen Teil des 100 000-Euro-Gewinns für wohltätige Zwecke stiften. „Ich werde tatsächlich einen Teil an einen eingetragenen Verein hier in Deutschland spenden, der mit Tieren arbeitet“, sagte die 47-Jährige am Montag in der australischen Stadt Gold Coast wenige Stunden nach ihrer Krönung auf RTL. „Ich habe denen schon den Gewinn gespendet, den ich mit meinem Hund Jerry bei „Top Dog Germany“ bekommen habe.“ Ein anderer Teil fließe in ihr Projekt in Bulgarien, wo Diakovska ein Hotel eröffnet hat und sich für den umgebenden Naturpark Kaylaka einsetzt. „Dort arbeite ich gegen die Vernachlässigung der Natur.“

Die Sängerin, die mit der Pop-Band No Angels („Daylight In Your Eyes“) bekannt wurde, hatte das Publikum als stetiges Energiebündel beeindruckt. „Woher ich Kraft ziehe, weiß ich nicht, aber ich weiß, wem ich sehr ähnlich bin.“ Eine ihrer Großmütter sei 87 Jahre alt geworden. „Sie hat noch fast bis ans Ende ihrer Tage eine Gymnastikgruppe geführt.“ Die Gruppe habe in Bulgarien Wettbewerbe gewonnen. „Sie hat ihr Leben lang Sport und Gymnastik gemacht.“

Diakovska hatte in Vorbereitung auf die karge Kost bei der RTL-Show „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ schon Wochen zuvor ihre Ernährung umgestellt und nur noch ein Mal am Tag gegessen. Dazu kam dann noch der Essensentzug im Camp. „Ich bin jetzt auf 48 Kilo. Das ist das Gewicht, das ich 2002, 2003 bei den No Angels hatte.“ Sie müsse Hosen kaufen - sie habe nur noch zwei Paar, die ihr passten.

Für sie sei von Beginn an klar gewesen, dass die Mutproben beim Essen die schlimmste Herausforderung werden würden. „Ich habe schnell einen Würgereflex und einen recht kleinen Mund. Ich wusste: Das wird schwer bis unmöglich.“ Am letzten Abend hatte die 47-Jährige unter anderem eine tote Tarantel verspeist. „Die Spinne war ekelhaft im Geschmack. Die war bitter und sauer. Aber das darf man sich nicht vorstellen wie Zitrone und Pampelmuse, das ist schon eine andere Säure.“ Sie habe im Finale einen Tunnelblick entwickelt, der ihr dann geholfen habe.

Sie habe alle ihre Mitcamper zu ihrem Geburtstag im April nach Bulgarien eingeladen, erzählte die Sängerin. Nun freue sie sich darauf, ihre Familie anzurufen, denn es gebe viel zu bereden. „Am 1. Februar bin ich zum dritten Mal Tante geworden“, sagte Diakovska. „Mein Bruder hat sein drittes Kind bekommen.“ (APA, dpa)

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