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Außenstehende haben nicht mitzureden
Die politische Verrenkung, die beim Thema Schwangerschaftsabbruch gemacht wird, sucht ihresgleichen. Derzeit verhandelt ÖVP-Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele mit den Tirol Kliniken, ob zwei Ärztinnen, die künftig Abbrüche durchführen wollen, sich am Klinikareal ansiedeln dürfen. Nicht im Spital selbst. Das ist der Landesrätin wichtig und wohl einigen ihrer Mitstreiter in der eigenen Partei geschuldet. Die ÖVP sieht sich zumindest bei diesem Thema der katholischen Kirche verpflichtet und, wie so oft, weniger einer modernen Frauenpolitik. Abtreibungen an öffentlichen Spitälern wird es in Tirol weiterhin nicht geben.
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