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Mit der Bank zum Deal deines Lebens

Die Tiroler Sparkassen stehen mit ihren GründerCentern und einer Reihe von Initiativen und Angeboten an der Seite der Gründer:innen.
© Foto: Erste Bank und Sparkasse

Den Traum vom großen Coup verfolgen viele angehende Gründer:innen. Vor dem Erfolg steht allerdings harte Arbeit. Die beiden Start-up-Experten Gerhard Narr, Tiroler Sparkasse und Lukas Themel, Sparkasse Kitzbühel geben hilfreiche Tipps sowie spannende Einblicke in die Welt der Gründer:innen.

Ein Start-up steht und fällt mit dem Team. Worauf kommt es an?

Gerhard Narr: Ein gutes Team ist wichtiger als die Geschäftsidee – das ist eine alte Faustregel von erfahrenen Investor:innen. Deshalb sollte man seine Mitgründer:innen richtig kennenlernen. Oft werden Start-ups mit Studiumskolleg:innen oder Freund:innen gegründet. Aber: Nur, weil man sich gut kennt, bedeutet das nicht, dass man automatisch erfolgreich ein Unternehmen aufbauen kann. Unsere Erfahrung zeigt, dass 80 % der Start-ups nicht am Markt scheitern, sondern wegen interner Probleme. Die größten Schwierigkeiten entstehen im Team, etwa wenn Kernpunkte im Gründungsvertrag nicht geklärt wurden. Da kann ein Founder-Clash schnell eine ganze Firma gefährden. Auch wenn es ein schmerzhafter Prozess ist: Eine gute Founder:in prüft sehr genau, wie es (vor allem finanziell) um seine künftigen Co-Founder:innen steht.

Warum benötigt man einen Businessplan?

Lukas Themel: Man erstellt den Businessplan in erster Linie für sich selbst und nicht für andere. Wir beobachten, dass Gründer:innen mit einem Businessplan nachhaltig erfolgreicher unterwegs sind. Das hat zwei Gründe: Die Erstellung eines Businessplans zwingt einerseits zur Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Schwächen, der Marktsituation sowie dem Wettbewerb. Andererseits baut ein Businessplan Vertrauen auf - gegenüber Partner:innen, Investor:innen und der Bank. Diese Instanzen entscheiden am Ende, ob investiert wird oder nicht. Da Start-ups meist noch kein Bonitätsrating besitzen und in keiner Datenbank zu finden sind, bilden die Zahlen eines Businessplans oft die einzigen handfesten Fakten, an denen sich potenzielle Geldgeber:innen festhalten können.

Welche Bedeutung hat Eigenkapital und welche Rolle spielen Investor:innen?

Narr: Als Bank dürfen wir erst finanzieren, wenn ein Produkt Marktreife hat – sprich, wenn der Proof of Concept vorliegt. Meistens schaffen es Start-ups aber nicht, mit Eigenmitteln bis zur Marktreife zu gelangen. Diese Lücke schließen Investor:innen. Eigenkapital macht die Sache sowohl für Gründer:innen als auch für uns leichter. Der Proof of Concept wird durch das zusätzliche Kapital schneller erreicht, weshalb Investor:innen für die Bank willkommene Partner:innen sind.

Wie bekomme ich als Gründer:in ein „Ja“ von der Bank?

Themel: Je nach Branche ist ein gewisser Prozentsatz an Eigenkapital wichtig. Außerdem gehört die persönliche Haftung zum Standard. Gründer:innen sind für die wirtschaftliche Gebarung verantwortlich. Da die Bank nicht in der Geschäftsführung sitzt, müssen wir uns darauf verlassen, dass unsere Kund:innen ordentlich wirtschaften und keine unnötigen Risiken eingehen. Eine goldene Regel im Umgang mit der Bank lautet: Gründer:innen sollten sie als Sparring-Partnerin bei ihrem Vorhaben sehen. Wir wollen mit unserem Hintergrundwissen zum Geschäftserfolg beitragen und wünschen uns deshalb, dass angehende Gründer:innen so früh als möglich das Gespräch mit uns suchen.

Jetzt informieren: www.sparkasse.at/gruender