Kommentar
Was wäre, wenn ... die Bombe platzt?
Der behördliche Umgang mit dem Risiko einer möglichen Bombe in der Innenstadt war mit Maß und Ziel. Zumindest auf den ersten Blick. Dennoch bleibt zu hinterfragen, ob Geheimhaltungspolitik in solchen Fällen der richtige Weg ist.
Wie man’s macht, macht man’s falsch. Oder auch richtig, wie sich am Montagabend in der Innsbrucker Innenstadt herausstellte. Anstatt die Bevölkerung frühzeitig über die Gefahr einer Fliegerbombe mitten in der Innsbrucker Innenstadt zu informieren, ließen es die Behörden ruhig angehen und hielten die besorgniserregende Nachricht mindestens eine Woche unter Verschluss.