Neuzugänge trafen doppelt

Befreiungsschlag im Abstiegskampf: Münster schwamm sich frei

Zweimal egalisierte Münster beim 4:2 gegen Brixen einen Rückstand. In dieser Szene traf Kurt Herndler zum zwischenzeitlichen 1:1.
© Kristen

Nach zahlreichen Rückschlägen konnte Münster gegen Brixen drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Hypo Tirol Liga einfahren.

Münster – „Wir haben uns mehr vorgenommen, so ehrlich muss man sein.“ Auch Trainer Patrick Mair wusste, dass das Frühjahr in der Hypo Tirol Liga für den SC Münster eines war, über das man nicht viele positive Worte verlieren konnte.

Sieht man von den Highlights im Cup ab – Sieg in Kitzbühel nach Elfmeterschießen, starke Leistung zuletzt auch beim 0:2 bei den WSG Juniors –, blieben die Erfolgserlebnisse bei sechs Niederlagen in Serie aus. Dabei hatten sich die Unterländer in der Winterpause mit Selcuk Temiz (aus Jenbach) und Kurt Herndler (aus Kundl) gleich doppelte Verstärkung organisiert.

„Haben uns nie hängen lassen“

Offensichtlich braucht gut Ding auch Weile. Denn genau die „Neuen“ waren nun am Sonntag beim 4:2-Sieg gegen Brixen hauptverantwortlich für den Befreiungsschlag: Beiden gelang ein Doppelpack!

„Es hat natürlich auch an mir gezehrt“, blickt Trainer Mair zurück. „Aber ich muss sagen: Wir haben uns nie hängen lassen, die Trainingsbeteiligung war zum Beispiel immer hoch.“ Und was macht ein junger Trainer – Mair ist 40 Jahre alt – nach so einem wichtigen Sieg? „Ich werde gleich einmal heimgehen und den Abend genießen.“ Das war allen anderen Beteiligten nach einer langen Leidenszeit zu gönnen. (t.w.)

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