Flussheiligtum ist gerettet: Aufatmen nach Nein zu Kraftwerk Kals-Haslach
Der Verein Osttirol Natur ist froh über die Ablehnung und wünscht sich mehr Entscheidungen zugunsten von Natura2000.
Lienz, Kals a. Gr. – Der Verein Osttirol Natur hat sich gemeinsam mit anderen Umweltschutz-Organisationen stets gegen das geplante Kraftwerk Haslach am Kalserbach engagiert. Die Entscheidung des Landes, das Kraftwerk nicht zu genehmigen, löst große Freude aus, erklärt Obfrau Renate Hölzl.
„Das gibt Anlass zur Hoffnung, dass in Zukunft mehr Entscheidungen zugunsten des Natura2000-Gebietes fallen werden“, sagt Hölzl und hebt den Wert der Osttiroler Flusslandschaft hervor. „Eine besonders schöne Strecke findet man am Kalserbach bei Lana hinter dem Libenetsteg. Sie wurde sogar zum ,Flussheiligtum‘ erklärt, weil sich hier ein besonders vitaler Bestand der europaweit vom Aussterben bedrohten ,Deutschen Tamariske‘ befindet“, so die Obfrau. Um ein Haar wäre es mit dieser Pracht vorbei gewesen. (TT)