Feiern, aber nicht auf Kosten der Umwelt: Komma Wörgl tritt Klimabündnis bei
Geschäftsführer Luggi Ascher sieht großes Potential bei Veranstaltungszentren. Das Komma ist einer von 140 teilnehmenden Betrieben in Tirol.
Wörgl – Das Komma Wörgl darf sich Klimabündnis-Betrieb nennen. Das bedeutet, dass sich das Veranstaltungszentrum dazu bekennt, verantwortungsvoll mit Ressourcen und seiner gesellschaftlichen Verantwortung umzugehen und nachhaltig zu handeln – vom Energiesparen und Abfalltrennen bis zur nachhaltigen Beschaffung von Büromaterial oder dem Mobilitätsverhalten der MitarbeiterInnen. Österreichweit engagieren sich 1700 Betriebe, 140 davon in Tirol.
„Vor allem im Veranstaltungsbereich kann viel für die Umwelt getan werden. Wir leisten unseren Beitrag durch die Einhaltung der Green-Events-Kriterien. Durch die Verwendung von Mehrweg-Glasflaschen und Mehrwegbechern wird Abfall vermieden. Außerdem verzichten wir schon einige Zeit auf Plakate. Müll, der trotzdem anfällt, wird richtig getrennt und fachgerecht entsorgt“, erklärt Komma-Geschäftsführer Luggi Ascher. Iris Kahn, Wörgls Referentin für Nachhaltigkeit und Umwelt, lobt das „kulturelle Zentrum“ der Stadt: „Die Förderung der Energieeffizienz und die dadurch erzielten Kosteneinsparungen spielen eine wichtige Rolle im Klimaschutz.“
Zu Beginn des Aufnahmeverfahrens findet ein Klimacheck statt. Dabei werden die Bereiche Energie, Mobilität, Abfall, Beschaffung, Verpflegung, Wasser, Boden und Kommunikation untersucht. Mit dem Klimabündnis Tirol wird dann ein Klimafahrplan ausgearbeitet. Ein Betrieb muss also nicht von vornherein perfekt sein, sagt Patricia Erler, Betriebsberaterin von Klimabündnis Tirol. „Uns ist wichtig, dass sich das Unternehmen ambitionierte Ziele setzt und unsere Idee mitträgt.“ Nach vier Jahren wird evaluiert. (TT)