Stundenlange Bergung

Fels gab nach: Drei Polizisten starben bei Kletterübung in Norditalien

Das Unglück ereignete sich im Valtellina-Gebiet. (Symbolfoto)
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Drei Mitglieder der italienischen Steuerpolizei „Guardia di Finanza“ (GdF) sind am Mittwoch bei einer Kletterübung in den norditalienischen Bergen ums Leben gekommen. Die drei Mitglieder der alpinen Rettungseinheit im Alter von 32, 25 und 22 Jahren, die in der Bergortschaft Madesimo Dienst leisteten, stürzten im Valtellina-Gebiet in den Tod. Laut italienischen Medien erlagen sie noch an Ort und Stelle ihren Verletzungen.

Bei der Kletterübung soll der Fels plötzlich unter den Füßen der drei Polizisten nachgegeben haben. Sie stürzten mehrere Meter in die Tiefe. Zwei weitere Kollegen, die sie begleiteten, blieben unverletzt.

Zwei Hubschrauber, die Feuerwehr und die Carabinieri waren im Einsatz bei der Bergung, die sich wegen des steilen Geländes als herausfordernd erwies und mehrere Stunden dauerte. Der Senat in Rom legte eine Schweigeminute zum Gedenken an die drei Beamten ein. (APA)